Die Grenze zwischen nützlicher KI und digitalem Einheitsbrei

Ich weiß, KI ist der heiße Scheiß am Markt. Keine Software, kein Onlinedienst oder sonstige Applikation kann mehr ohne und Websites mit KI-Diensten sprießen aus dem Boden, als gäbe es kein Morgen mehr. Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben und zweifelsfrei, wer sich damit nicht beschäftigt, dem wird es irgendwann auf die Füße fallen.

Wo fängt nützliche Unterstützung an und wo ist die Grenze zum sogenannten AI-Bloat?

Man möchte mich richtig verstehen, ich nutze selbst KI-Dienste und bin in manchen Situationen sogar froh über dieses „Helferlein“, das einem gut zuarbeiten kann.
Dennoch verspüre ich mittlerweile einen dezenten Überdruss von KI-generiertem Content, im Speziellen bei Bildern und Videos.

Gerade auf Social Media sticht es mir am meisten ins Auge und ich merke, wie mein Finger automatisch schon am Swipen ist, wenn mein Hirn meint, gerade nutzlosen KI-Content zu konsumieren.

Führen wir damit das Prinzip Social Media nicht noch weiter ad absurdum, wenn die Inhalte nicht mal mehr menschlich sind? Keine Frage, eine verzerrte Realität entwickelte sich mit glamourösen Scheinwelten auch vorher schon, aber wenn nun ganze Accounts rein aus KI bestehen, was ist daran noch „social“?

Es gibt noch zahlreiche weitere Fragen, die man sich in diesem Zusammenhang stellen müsste.
Punkte wie KI-Kennzeichnung, Wertigkeit von KI-generierten Inhalten bis hin zum Einfluss auf Hardwarepreise und vieles mehr.

Vieles davon werden wir in den kommenden Jahren herausfinden und es bleibt spannend.

Ich stelle mir nur die Frage, wie sich KI in mein Leben integrieren wird, wenn ich bereits jetzt schon das Gefühl habe, genug davon in meinem Umfeld zu sehen.

cheers
.f.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde bereits im Februar 2026 auf meinem LinkedIn-Profil veröffentlicht.
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